01.02.2026 - ...oder Schrecken ohne Ende?
Ende mit Schrecken
Nur eine Woche nach dem letzten Spieltag ging es für die Spielgemeinschaft Bad Steben - Reinersreuth heute zu Hause gegen die Gäste vom TSV Bindlach Aktionär 4 spannend zu. Wir hofften auf gute Chancen und eine vielleicht nicht mehr in voller Stärke antretende Gastmannschaft. Dieser Wunsch wurde erhört - die Frage war nun, ob wir das auch ausnutzen können!
Zunächst sah es nach einem relativen guten Start für uns aus. Bereits früh am Morgen wandelte Reinhard Saalfrank an Brett 6 einen Bauer um, gewann kurz danach mit zwei Damen die Partie und holte damit den ersten Punkt für uns.
An Brett 1 tauschten Dominik Döge und sein Gegner fleißig Figuren ab und endeten in einem Bauernendspiel mit einer Leichtfigur auf beiden Seiten und einer Stellung, die beide schnell dem Remisantrag und dessen Annahme näher brachte.
An Brett 7 spielte der Gegner von Tobias Feigel äußerst schnell, was jedoch zu Unachtsamkeiten im Spiel führte und ihm im 17. Zug einen Turm kostete. Kurze Zeit später konnte Tobias weitere Figuren gewinnen und musste am Ende aufpassen, den Gegner nicht noch Patt zu setzen. 2,5:0,5 für die Spielgemeinschaft!
Es sollte jedoch nicht so gut weitergehen: Kurze Zeit später fand sich Alexander Döge im Kampf zweier seiner Türme gegen die Dame seines Gegners wieder. Um nicht in Nachteil zu gelangen, musste er seinen König mitten im Mittelspiel in Richtung Brettmitte ziehen, was seinem Gegner einen sehr starken Mattangriff ermöglichte. Alexander gab auf!
Nach der Hälfte der gespielten Partien stand es also 2,5:1,5 für die Spielgemeinschaft. Es verging etwas Zeit bis es zu weiteren Entscheidungen kam.
An Brett drei hatte der Gegner von Fred Zimmerbauer einen ordentlichen Raumvorteil auf dem Brett, der in einen Angriff mündete, in dem Fred leider eine Taktik übersah und kurze Zeit später aufgab.
Am Nachbarbrett 4 lehnte Dominik Kadlic den Remisantrag seines Gegners ab, da er selbst einen vielversprechenden Königsangriff auf dem Brett hatte. Beim Versuch die Stellung zu vereinfachen übersah sein Gegner eine Taktik, die ihm eine Lichtfigur kostete. Kurze Zeit später gab er auf.
Da es jetzt 3,5:2,5 für uns stand, keimte langsam die Hoffnung auf mindestens ein 4:4 in unseren Reihen. Es liefen noch die Partien von Rainald Müller (Brett 5) und Reinhardt Schmalz (Brett 8).
Der Gegner von Rainald opferte in einem komplexen Bauernendspiel einen Springer, um damit ein massives Bauernzentrum von drei verbundenen Bauern (einer davon sogar als Doppelbauer) zu schaffen. Rainald verteidigte sich lange zäh, bis es dem Gegner gelang eine wichtige Diagonale für seinen verbliebenen Läufer zu erobern. Damit konnte er wenige Zeit später zwei Freibauern bilden, die Rainald nicht mehr aufhalten konnte ohne die andere Seite des Brettes zu verlieren.
In der Zwischenzeit verlor auch Reinhardt einen Leichtfigur und sah sich mit einem Bauernendspiel mit einem Springer und Mehrbauern auf der Gegnerseite konfrontiert. Lediglich die Uhr gab noch ein wenig Hoffnung, die jedoch unbegründet blieb, nachdem sein Gegner die 40 Züge doch noch vollendete.
So verloren wir beide noch laufende Partien und der Endstand von 4,5:3,5 geht spielerisch aber auch voll in Ordnung und wir freuen uns mit unseren Gästen!
Admin